Beispielhafte Einordnung
| Fall | Was geprüft wird | Was daraus folgt |
|---|---|---|
| RE-2026-1001 | als Rechnungsnummer anzeigen | nur wenn sie aus dem Dokument-ID-Pfad kommt |
| urn:fdc:peppol.eu:... | als Prozess- oder Profilkennung anzeigen | niemals als Rechnungsnummer |
| DE123456789 | als USt-IdNr. oder Parteien-ID einordnen | nicht als Rechnungs- oder Bestellnummer |
Typische Fehlerbilder
| Fehlerbild | Wahrscheinliche Ursache | Saubere Reaktion |
|---|---|---|
| Oberfläche zeigt nur rohes XML | Es gibt keine fachliche Verdichtung. | Basisdaten, Hinweise und Originalstruktur getrennt darstellen. |
| Alle IDs sehen gleich wichtig aus | Technische und fachliche IDs wurden nicht klassifiziert. | Labels wie Rechnungsnummer, Profilkennung, Parteien-ID und Positions-ID nutzen. |
| Fehlende Werte werden geraten | Parser sucht in Freitext oder Notizen. | Lieber nicht erkannt anzeigen als falsche Daten speichern. |
Nicht jedes ID-Feld ist eine Rechnungsnummer
XML-Rechnungen enthalten viele IDs. Eine saubere Darstellung muss technische Kennungen, Parteien-IDs, Positions-IDs und die echte Rechnungsnummer unterscheiden.
Basisdaten zuerst
Die Prüfansicht sollte zuerst die Daten zeigen, die Menschen sofort brauchen: Rechnungsnummer, Datum, Lieferant, Empfänger, Betrag, Währung und Format.
Hinweise verständlich machen
Technische Fehlermeldungen sollten übersetzt werden: Was wurde erkannt, was fehlt, was ist nur Warnung, was blockiert die Weiterverarbeitung?
Häufige Fragen
Kann ich XML manuell öffnen?
Ja, aber die Struktur ist für Maschinen optimiert. Eine Prüfansicht reduziert Fehlinterpretationen.
Welche Daten sind zuerst relevant?
Rechnungsnummer, Datum, Lieferant, Empfänger, Gesamtbetrag, Währung und erkannter Standard.